GDrift-Performance erneut mit Spitzenplatzierungen

Das Kilber Drift-Team sicherte sich auch beim zweiten Lauf der Drift-Staatsmeisterschaft mehrere Podestplätze.

 

Die kleine Gemeinde Kilb in Niederösterreich hat erneut Grund stolz zu sein. Das GDrift-Performance-Team eroberte auch beim zweiten Lauf der Drift Challenge Austria zahlreiche Top-Platzierungen.
Am besten kam Markus Denk mit der anspruchsvollen Bahn auf dem ÖAMTC Fahrtechnikzentrum Lang/Lebring zurecht. Die hohen Temperaturen machten nicht nur den Piloten, sondern auch dem Material zu schaffen. In den Nachtstunden mussten zahlreiche Kühler und Lüfter erneuert werde, wie auch bei Markus Denk. Der Kühler seines BMW 328i E46 zollte allerdings nicht der Hitze Tribut – Denk beschädigte sich diesem in einem der Trainingsläufe.
In den Wertungsläufen spielte der Sieger des ersten Laufs in Melk erneut seine Routine aus: Im ersten Heat noch auf Sicherheit unterwegs, steigerte sich der 25-Jährige stetig, ohne dabei einen Fehler zu machen. Der Lohn der Mühe war der oberste Stockerlplatz und der weitere Ausbau seiner Gesamtführung in der heiß umkämpften Klasse R1.
Auf Platz 2 in der R1-Klasse findet sich Mario Kranabetter im Mazda MX-5. Auch er kämpfte um den Sieg, doch zwei Fehlerpunkte im zweiten Lauf verhinderten die Mitnahme der vollen Punktezahl. „Im dritten Lauf konnte ich mich noch etwas steigern und somit Platz 2 absichern, doch Markus war nicht mehr einzuholen“, erklärt der St. Pöltner. Jedoch gibt es einen Wehrmutstropfen zu vermelden: Durch den Gewinn eines Shootout gegen die Mazda-Pilotin Martina Patka sicherte er sich eine Reise nach Barcelona. Der 37-Jährige wird dort ein Casting zum Mazda Global-MX-5-Cup bestreiten.

In der stark besetzten „kleinen“ Serienklasse gingen mit Andreas Langeder und Katharina Deycmar gleich zwei GDrift-Akteure an den Start. Langeder fuhr mit seinem BMW E36 erst seinen zweiten Lauf, konnte sich aber durch eine konstante Fahrt den siebenten Klassenrang sichern. „Der zweite Lauf war nicht so besonders, aber sonst bin ich mit meiner Leistung zufrieden“, resümierte der 33-Jährige nach dem Rennen. Katherina Deycmar zirkelte ebenfalls drei fehlerfreie Läufe in den steirischen Asphalt und findet sich dadurch auf dem fünften Klassenrang wieder: „Es lief problemlos, das Auto ist heil geblieben – ich bin durchwegs zufrieden mit dem Wochenende.“

 

Allrad Klasse

Audi A4 1.8T quattro

 

Da Benjamin Klabutschar aufgrund privater Pflichten verhindert war, war Günther Denk der einzige Starter des GDrift-Teams in der heiß umkämpften Klasse der Allrad-Fahrzeuge. Doch der neu aufgebaute Audi A4 Turbo sorgte anfangs für versteinerte Mienen. Wegen eines Komplettausfalls der Lenkung im ersten Trainingslauf musste diese vor Ort getauscht werden. Schnell stellte sich heraus, dass die erst vier Tage alte Servopumpe defekt war. Die restlichen Trainings liefen ohne Probleme, doch im Warmup für den ersten Wertungslauf fehlte dem A4 plötzlich die Kraft. Die Diagnose lautete kein Ladedruck. Mit vereinten Kräften machte man sich an die Reparatur, doch die Zeit war zu knapp. So musste Denk die ersten beiden Heats quasi im Notprogramm, also ohne Turbolader absovieren. Trotz dieses Handycaps konnte er bis auf den zweiten Klassenrang nach vorne fahren. Danach konnte der Fehler, der sich als defekter Ladeluftschlauch herausstellte, wieder behoben werden und im dritten Lauf konnte der 27-Jährige erstmals mit voller Leistung an den Start gehen. „Obwohl es nicht so lief, wie ich es mir vorgestellt habe, bin ich mit meiner Leistung durchaus zufrieden. Mehr ging halt nicht an diesem Wochenende. Ein riesengroßes Dankeschön muss ich Gregor Kavalir und Michael Lesky von Kavalir Motorsport aussprechen. Die beiden haben mir ohne zu zögern die idealen Reifen zur Verfügung gestellt“, erklärt der Teamchef.

Der nächste Lauf der Drift Challenge Austria, bei dem das GDrift-Performance Team wieder um Spitzenplatzierungen kämpfen wird findet am 18. und 19. Juni erneut im Fahrtechnikzentrum Lang/Lebring nahe Graz statt.

 

 

GDrift-Performance setzt Siegserie fort

 

 

Nach dem Rekordjahr 2015, in dem das Kilber Motorsport-Team GDrift-Performance zwei Staatsmeister und zwei Trophysieger konnte es seine Siegesserie beim Auftakt der Dunlop Drift Challenge Austria am Wachauring eindrucksvoll fortsetzen. Benjamin Klabutschar hebt seinen Audi S2 quattro lautstark in den siebenten Drifthimmel und gewinnt die 4WD-Klasse mit einer bravourösen Fahrt gegen Alexander Schmollngruber. Ihn gilt es auch heuer wieder zu schlagen. Markus Denk debütiert in der Klasse R1 mit seinem neu aufgebauten BMW E46 und gewinnt die Klasse prompt vor Roman Helm.

 

 

Benjamin Klabutschar

Audi S2 quattro

Der Kilber treibt seinen lautstark um Aufmerksamkeit brüllenden Audi S2 quattro eindrucksvoll über die Start-/Zielgerade am Wachauring. Ein kleiner Schaltfehler war verantwortlich für einen Punkteabzug in Sektor 1 – mit einer top Rundenzeit fährt er aber dennoch die Konkurrenz in Grund und Boden. „Ich fahr für die Zuschauer und für die Show. Wenn die Leute springen und schreien, dann bin ich glücklich. Dass die Höllenfahrt mit diesem Allrad-Monster dann auch noch für die Führung in der 4WD-Klasse reicht freut mich umso mehr,“ so der amtierende Staatsmeister. Im dritten Lauf macht Klabutschar dann mit einem fehlerfreien Lauf den Sack zu und gewinnt souverän die 4WD Wertung.

Markus Denk

BMW E46

Markus Denk übernimmt die Führung in der R1 nach ersten Wertungslauf. „Es würde noch schneller gehen, ich bin noch nicht am Limit!“ posaunt Denk.  Mit 6 Sekunden Vorsprung auf seinen BMW-Markenkollegen Roman Steinbauer dominiert Markus Denk auch nach dem zweiten Lauf seine Klasse. Im dritten und letzten Lauf fixierte er seinen Sieg in der Rennklasse bis 3,0l Hubraum.

Günther Denk

Audi A4

1.8T quattro

 

Nach einem Trainingsunfall am Samstag ist der Audi von Günther Denk schwer angeschlagen. Die Reparaturarbeiten dauern die halbe Nacht und konnten am Sonntag Vormittag gerade noch rechtzeitig zum ersten Lauf abgeschlossen werden. Ohne Aufwärmtraining musste er die erste Wertungsfahrt absolvieren. In der Hitze des Gefechts wurde der Luftdruck nicht kontrolliert, darum war das Auto nicht in gewohnter Manier zu bewegen. Dank der großen Erfahrung des 2WD-Staatsmeisters aus 2015 ist der Audi heil und „nur“ mit 16 Strafsekunden ins Ziel gerettet worden. Mit einer Zeit von 58,6 Sekunden brannte Denk trotzdem die schnellste Gesamtzeit in den Melker Asphalt.
Für den zweiten Wertungslauf wurde das Auto dann perfekt vorbereitet – so konnte er sich auf auf den dritten Platz verbessern. „Das Ziel für meine Allrad-Prämiere ist ein Platz auf dem Stockerl“, erklärte Denk nach dem zweiten Wertungslauf. Im dritten und letzten Durchgang holt er noch einmal alles aus dem 400 PS starken Audi und lässt die vorgeschriebenen Dunlop-Einheitsreifen ordentlich rauchen. Mit zwei Fehlerpunkten holt er sich den 3. Platz der 4WD-Wertung. „Ich bin mit meinem Allrad-Debüt zufrieden und es ist noch Luft nach oben. Ich weiß wo die Fehler liegen und ich weiß wie ich sie beheben kann um im nächsten Rennen eine noch bessere Figur zu machen“, zeigte sich Denk kämpferisch.

Andreas Hipfl

Ein Flüchtigkeitsfehler im ersten Wertungslauf und ein zweiter im nachfolgenden sorgten dafür, dass sich der KFZ-Mechaniker auf dem 11. Platz wiederfand. Die Jury hat hart entschieden, denn der Ausrutscher im zweiten Durchgang war keineswegs eindeutig. Der V8-BMW läuft gut und fehlerfrei. Bei seiner letzten Fahrt hat er noch einmal alles gegeben und konnte so die volle Punktezahl erreichen „Mit Platz 10 gesamt bin ich voll zufrieden bei meinem Debüt in der großen Rennklasse“, so Andi Hipfl.

Andreas Langeder

BMW 318i Compact

Nach einem ersten, soliden Durchgang ist noch Luft nach oben für den Drift-Rookie aus Amstetten. Ohne gröbere Schnitzer absolviert der BMW-Pilot den zweiten Lauf, im dritten jedoch hatte er gleich zu Beginn einen Dreher. Mit dem 7. Platz in der Klasse S1 ist er mit seinem Motorsportdebüt durchaus zufrieden und blickt positiv auf das nächste Rennen, dass am 28. und 29. Mai in Lang-Lebring in der Südsteiermark über die Bühne gehen wird.

Christian Groiß

Nach einem Malheur bei der Reparatur seines BMWs, bei dem der linke Mittelfinger in Mitleidenschaft gezogen wurde war Kilber bei der Arbeit hinter dem Lenkrad stark gehandicapt. Zum Glück hat der Rennarzt sein OK gegeben – so stand einem Start nichts mehr im Wege. Ein Dreher im ersten und zweiten Wertungslauf lassen Rückschlüsse auf die verletzte Hand zu, doch Groiß konnte sich trotz starker Schmerzen noch steigern und den 25. Platz gesamt erreichen.

Katharina Deycmar

Die einzige Pilotin im Team konnte endlich drei konstante Läufe am Wachauring absolvieren. Dies wurde möglich, da Kathis BMW 325i nun endlich problemlos läuft. So konnte sie eine Steigerung der eigenen Leistung gegenüber dem Vorjahr erreichen:„Ich fühle mich wohl und sicher im Auto und kann deshalb nun mutiger ins Lenkrad greifen.“ Mit dem 8. Platz  in der Klasse S1 (Serienautos bis 3,0l Hubraum) untermauert Deycmar diese Leistung.

DANKE und alles Gute für das Jahr 2016

Ein überaus erfolgreiches Jahr 2015 liegt nun hinter uns - mit vier Titeln in der abgelaufenen Saison haben wir alles gewonnen, was es nur zu gewinnen gab. An dieser Stelle möchten wir nochmals DANKE an alle Unterstützer, Fans, Freunde und Familien sagen, die ihren Beitrag zu diesen tollen Erfolgen beigetragen haben.

Wir wünschen allen ein tolles neues Jahr 2016 - möge es wieder ein erfolgreiches Jahr mit viel Gesundheit für uns alle werden!
Euer GDrift-Performance Team!

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