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Saison 2018

King of Europe Round 3 - Circuit de l'Anneau du Rhin

 

Platz 2 in Frankreich

 
Das österreichische Brüderpaar Günther und Markus Denk trat am vergangenen Wochenende zum 3. Rennen der Drift Europameisterschaft in Frankreich an.


Der dritte Lauf zur Europameisterschaft im Querfahren fand am vergangenen Wochenende im französischen Elsass statt. Ein wohl ausgewählter Ort für eine Drift-Veranstaltung dieser Kragenweite. Denn auch der neufache Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb kommt aus dieser Region. Der war zwar nicht vor Ort, aber die volksfestartige Atmosphäre mit tausenden Zuschauern auf den Rängen, Fahrgeschäften, Hüpfburgen und einem Jahrmarkt im Rahmenprogramm machten aus dieser idyllischen Rennstrecke ein rauschendes Motorsport Fest.
 

Günther Denk

Das Rennwochenende startete für Günther Denk wenig stimmungsvoll, denn schon beim ersten Trainingslauf spukte ihn die Strecke aus und er knallte mit seinem Rennboliden unsanft gegen eine Betonwand. Daraus resultierten Probleme mit dem neu aufgebauten Motor. Kurzerhand wurde der Wagen wieder auf Vordermann gebracht, zur Sicherheit noch das Motoröl gewechselt und dann konnte es endlich richtig los gehen. Doch der nächste Rückschlag folgte prompt: Nur Platz 18 in der Qualifikation für Günther Denk. "Ich hab mich nicht wohl gefühlt im Auto, es fühlte sich einfach nicht richtig an und so konnte ich kein Vertrauen aufbauen und auch nicht ans Limit gehen. Das wäre viel zu gefährlich, denn auf dieser Strecke löst du den Drift bei ca. 170 km/h aus, da muss alles passen", erzählt Günther Denk nach dem Rennen.
 

»Auf dieser Strecke löst du den Drift bei 170 km/h aus, da muss alles passen!« 
Günther Denk


Über Nacht wurde noch fleißig am Auto geschraubt und es wurden noch einige grundlegende Veränderungen bei der Abstimmung des Fahrwerks vorgenommen. Diese Entscheidung sollte sich für Denk als goldrichtig herausstellen, denn als am Renntag die Sonne über dem Circuit de l'Anneau du Rhin aufging war der blaue BMW M3 Turbo bereit für das Rennen und Denk fühlte sich auf Anhieb wohl im Auto.

Das erste Battle entschied Denk souverän mit 10:0 und 6:4 für sich. Das bedeutete den Aufstieg in die nächste Runde. Dann ging es Schlag auf Schlag, und Denk qualifizierte sich von Lauf zu Lauf weiter, bis ins Finale. Dort traf Günther Denk auf den Polen Sebastian Matuszewski, der einen Nissan S14 mit BMW 4,4l V8 Turbo pilotiert und viel Erfahrung im Drift-Battle-Sport mitbringt. 

 

Finale

Im ersten Run des Finallaufs war Denk der Verfolger, doch Matuszewski legte mit viel Speed mächtig vor und konnte mit einem 8:2 von Anfang an souverän die Führung übernehmen. Im zweiten Battle um den Sieg des Europameisterschaftslaufs in Frankreich war Günther Denk der Leader und konnte Linie und Speed vorgeben. Mit einem nahezu perfekten Lauf versöhnte sich Günther Denk wieder mit der Strecke und fuhr einen Achtungserfolg ein. Den 8:2 Rückstand vom ersten Lauf konnte er damit aber nicht mehr aufholen was ihn an diesem Rennwochenende den zweiten Platz am Stockerl bescherte. Günther Denk in Euphorie: "Normalerweise sag ich ja, als Zweiter bist der erste Verlierer. Aber diesmal ist es anders. Dieses Rennwochenende hat für mich mit so vielen Rückschlägen begonnen. Dass ich jetzt hier am Stockerl stehen darf ist für mein Team und für mich ein großartiger Erfolg. Danke!"
Günther Denk liegt in der Europa-Meisterschaft derzeit auf Platz vier hinter dem Polen Sebastian Matuszewski (1), dem Bulgaren Pavlin Penev (2) und seinem Landsmann Franz Kuncic (3)

Bester Österreicher im Qualifying

Mit seinem neu aufgebauten BMW E46 Turbobestritt Markus Denk zum ersten Mal einen Lauf im europäischen Ausland und konnte gleich am ersten Tag auf sich Aufmerksam machen. Mit dem 8. Platz (von 45) im Qualifying qualifizierte er sich nicht nur souverän für die Bewerbe am Renntag, sondern wurde mit diesem hervorragenden Ergebnis auch bester Österreicher. Markus Denk nach dem Qualifikationslauf: "Ich hab mich im Training auf dieser schnellen Strecke sofort zurecht gefunden und wohl gefühlt im Auto. Dann konnte ich im Qualifying 23 von 25 möglichen Linienpunkten einfahren. Dass ich bester Österreicher bin ist für mich nur ein Detail am Rande, was viel wichtiger ist, ist dass ich dafür einen Extra-Punkt für die Meisterschaft bekomme!"
 

»Das ich bester Österreicher bin, ist für mich nur ein Detail am Rande« 
Markus Denk


Mittendrin, in der hochkarätigen Starterliste der europäischen Drift-Elite war der Name "Markus Denk" platziert und auf einmal in aller Munde. Wer ist der Österreicher mit der feinen Linienwahl? Er ist der österreichische Meister (Klasse R1) aus dem Jahr 2016 und somit kein unbeschriebenes Blatt im Driftsport. Doch im Gegensatz zur seligen österreichischen Drift Staatsmeisterschaft wird auf europäischem Niveau im Battle um die Stockerlplätze gekämpft. Und hier lag für Markus Denk etwas der Hund begraben. Er konnte am Renntag zwar sein erstes Battle mit 7:3 gewinnen und sich für das Achtelfinale qualifizieren, dort unterlag er aber aufgrund des Erfahrungsdefizits im Battle-Fahren dem Lokalmatador Sofiane Yazidim BMW E30 v8 Turbo.

"Ich war mit allen 4 Rädern im Dreck, das gibt Null Punkte", zeigt sich Denk etwas zerknirscht direkt nach dem Lauf. "Dieses Rennen hat mich wieder einen riesigen Schritt weiter gebracht, ich konnte so viel Erfahrung sammeln, tolle Eindrücke aufnehmen und mein Battle-Erfahrungsdefizit um ein großes Stück verkleinern", zeigt sich Denk gleich kurz darauf wieder kämpferisch. Mit einem 9. Gesamtrang schloss Markus Denk das Rennwochenende im französischen Elsass ab.

King of Europe Round 1 - Greinbach

King of Europe mit den Denk Brothers

Am vergangenen Wochenende starteten die Denk-Brothers Günther und Markus Denk mit großen Zielen beim europaweit ausgetragenen Drift-Bewerb "King of Europe". Das erste Rennen der Drift-Europameisterschaft fand im PS racing center im österreichischen Greinbach statt. Es war das Heimrennen für das österreichische Brüderpaar.

Wie erhofft verlief das Wochenende für die Motorsport-Brüder aber nicht. Das begann schon vor ca. 3 Wochen als sich beim Training der 3,2l-M3-Turbo-Motor von Günther Denk mit einem spekakulären Knall in Schall und Rauch auflöste. So kurz vor dem Rennen einen komplett neuen Motor aufzubauen wäre schon Herausforderung genug, aber es musste sich auch noch um die Finanzierung gekümmert werden, denn diesen Posten hatte niemand auf der Liste.

Die unermüdliche, positive Energie eines echten Racers darf man nicht unterschätzen, und so erklärte Günther Denk sein Debakel: "Aufgegeben wird nur a Brief! Der Motor ist zwar Geschichte, aber besser jetzt als am Rennwochenende. Ran an die Arbeit!"
Und es sollte sich ausgehen – am Tag vor dem Rennen wurde das Auto fertig und für letzte Abstimmungsarbeiten auf den Prüfstand gestellt. 560 PS, 600 Nm standen am Rad an – als "Einfahrprogramm". Der komplett neu aufgebaute S54 Motor mit Turboaufladung strotzt vor Kraft und Leistung.
 

Technische Abnahme

Kaum vom Prüfstand, wurde der BMW M3 der Baureihe E36 der technischen Abnahme vorgeführt. Alles umsonst, der Wagen war um 6 Dezibel zu laut. Auch eine zweite Messung, nach ein paar Adaptionen am Auspuff, brachte kein nennenswert besseres Ergebnis. Beim Rennen in Greinbach ist eine maximale Lautstärke von 95 Dezibel vorgeschrieben.
 

»Wagen die bei der technischen Abnahme diesen Wert überschreiten sind nicht startberechtig.« 


Und so erging es dem Auto von Günther Denk. Darüber musste selbst er kurz nachdenken. Aber die Lösung war gleich parat. Das Vorjahrsauto seines Bruders Markus, ein BMW E46 V8 wurde kurzerhand aus Niederösterreich geholt und den technischen Kommisaren vorgeführt. Abnahme bestanden. Es konnte also losgehen.

Beim ersten Trainingslauf hat dann das Steuergerät das zeitliche gesegnet und das Spiel wieder beendet. Doch die Geschichte ist noch immer nicht aus. Ein Ersatz-Steuergerät wurde von seinem Team in der sprichwörtlich letzten Minute vor dem Start am Renntag noch aufgetrieben und Günther Denk konnte nach einer wirklich beschwerlichen Tortur ins erste Battle starten – aus dem er dann auch sofort ausschied.

Das neue Steuergerät produzierte Zündaussetzer, der Motor hatte wenig Leistung und zu guter Letzt blieb auch noch die Handbremse stecken und Günther Denk konnte die Runde nicht fertig fahren. Eine bittere Pille, die der motivierte Sportler aus Kilb schlucken musste.
 
»Waunnst ka Glick host,
kimmt es Pech a dazua« 

Günther Denk

Günther Denk: "Die letzten drei Wochen und vor allem das Rennwochenende waren ein harte Nummer. Das ganze Team sowie die Techniker von KFZ-Grünauer haben hohe Opfer gebracht, sind unzählige Kilometer gefahren, haben Tag und Nacht gearbeitet, und wahre Wunder vollbracht, nur damit ich am 29. April in Greinbach starten konnte. Und das bin ich auch. Leider nicht mit dem gewünschten Ergebnis, aber das war eigentlich schon nach der erfolglosen technischen Abnahme des #1-Autos klar. Wir nehmen auf jeden Fall sehr viel Erfahrung mit aus diesem Erlebnis und ich kann euch eines sagen, diese drei Wochen haben uns nicht geschwächt, sie haben uns stärker gemacht! Jetzt sind wir stärker denn je! Mein Auto ist absolut konkurrenzfähig, das hat mir dieses Wochenende gezeigt. Es muss nur ein paar Dezibel leiser werden, diese Änderungen sind ein Klacks für meine Mannschaft."
 

Er ist hungrig! 

Das nächste Rennen wird von 9. -10. Juni in Anneau du Rhin (Frankreich) stattfinden und Günther Denk wird am Start stehen darauf kann man sich verlassen.

Markus Denk


Zum ersten Mal kam sein neuer Dienstwagen bei einem Rennen zum Einsatz. Ein paar Kinderkrankheiten hat er noch, aber Markus ist auf dem richtigen Weg.

Das erste und zweite Training lief problemlos. Markus konnte mit sauberen Drifts und einem perfekt laufendem Auto punkten. Im Qualifying konnte Markus Denk die Leistungen der Trainingssessions aber noch nicht ganz umsetzen und musste sich mit dem 9. Platz zufrieden geben.
 

Renntag

Bei den Aufwärmrunden am Vormittag verabschiedete sich die Antriebswelle des enorm drehmomentstarken BMW E46 Turbo. Das Aus für Markus Denk? Nein, eine neue Antriebswelle wurde besorgt und eingebaut, dem Start zum Rennen stand nichts mehr im Wege.

Im ersten Battle trat Markus Denk gegen den Kroaten Dario Foler im roten BMW E30 als Chaser (Verfolger) an und unterlag mit 6:4.
In der zweiten Begegung ging Denk als Leader (Vorderer Fahrer) ins Rennen und versuchte den Kroaten durch puren Speed abzuhängen. Weil Denk schon zwei Punkte Rückstand am Konto stehen hatte ging er "All in" und schenkte seinem Turbo-Monster voll ein. Er konnte sich vom roten BMW E30 in der schnellen Linkskurve gleich nach dem Start gut absetzen und kontrollierte das Rennen. In der Bremszone verpasste er aber knapp seinen Bremspunkt und krachte mit zuviel Speed in die Reifenstapel.

"Damit verabschiedete ich mich von meiner hinteren Stossstange und von den Siegchancen." sagte Denk direkt nach dem Lauf. Die Punkte gingen an den erfahrenen Kroaten, der in die nächste Runde aufstieg und Denk schied mit kaputter Seitenwand aus.

Wie sein Bruder wird auch Markus Denk beim nächsten Rennen in Frankreich an den Start gehen und die Kinderkrankheiten seines neu aufgebauten Rennwagens werden dann Geschichte sein.

King of Europe 2017

Denk Drift Brothers

Zum ersten Mal bei King of Europe und gleich Edelmetall. Günther Denk macht wieder einmal das Unmögliche möglich und zeigt ein weiteres Mal seine Klasse hinter dem Lenkrad.

v.l.n.r: Brandy Brandner, Johannes Hountondji, Günther Denk, Elias Hountondji, Markus Denk
v.l.n.r: Brandy Brandner, Johannes Hountondji, Günther Denk, Elias Hountondji, Markus Denk

Der Drift Challenge Staatsmeister von 2015 packte seinen Meister-M3 noch einmal aus um ihn zum Start beim King of Europe Drift Battle im steirischen Greinbach zu bringen. Dort trafen sich die besten Trockendrifter Europas um sich zum ersten Mal in dieser Saison zu messen.

Günther Denk wird auf Anhieb Zweiter

Die kleine Klasse „Pro II“ unterscheidet sich von der großen Klasse „Pro“ hauptsächlich durch die Linienwahl (Pro II wird inkl. Pendler gefahren) und durch die Motorleistung der Rennboliden.

Der Kilber Motorsportler Günther Denk startet mit seinem BMW M3 in der Klasse Pro II, wo er trotz 300 PS deutlich untermotorisiert gegenüber seiner Konkurrenz ist. Weiters bremst ihn am Renntag ein technischer Defekt ein der es verhindert dass Denk vom zweiten in den dritten Gang schalten kann. Der Driftroutiner ändert kurzerhand seine Taktik und schaltet vom zweiten in den vierten Gang um dann zurück in den dritten schalten zu können – klingt kompliziert und ist es auch. Vor allem wenn man mit über hundert Sachen in vollem Driftwinkel über den Asphalt schlittert. Dieser Umstand machte ihn zwar etwas langsamer, aber noch immer zu schnell für so manchen Gegner.

Einzig Brandy Brandner mit seinem BMW der mittels Corvette Motor befeuert wird konnte Günther Denk in die Schranken weisen. "Brandy gewinnt verdient die Pro II Klasse!" zeigt sich Denk als Sportsmann. "Ich habe die Herausforderungen die diese, für mich ganz neue Art Rennen zu fahren bringt, mit Bravur gemeistert und gesehen dass ich auch International konkurrenzfähig bin. Ich möchte aber auch meinen Bruder Markus zu seiner Leistung gratulieren, der Leider aufgrund eines technischen Defekts in den Top8 sein Nachsehen hatte. Ohne diesem Problem wäre er weitergekommen und dann wären wir beide im Halbfinale aufeinander getroffen und da bin ich mir sehr sicher, dass es ein verdammt knappes Rennen gewroden wäre wobei ich deutliche Vorteile auf Markus´ Seite gesehen hätte." Auf die Frage wie und ob es für ihn nun weiter geht in der King of Europe-Meisterschaft, ernten wir nur ein freches grinsen des jungen Motorsporttalents aus Niederösterreich.

Markus Denk im Finale

Der jüngere Denk ist um nichts langsamer als sein großer Bruder hat aber auch ein Problem mit seinem Getriebe. In den Qualifyings machte sich der Fehler im Getriebe noch nicht bemerkbar, was Denk einen tollen 8. Quali-Platz einbrachte. Am Renntag wurde das Getriebe aber immer launischer. Der erst ganz kurz vor dem Rennen fertig gewordene Prototyp seines BMW E46 V8-Coupes war immer schwieriger zu schalten und so wurde Markus Denk ein kleiner Schaltfehler im zweiten Battle zum Verhängnis. Dreher und ausgeschieden. "Ich bin trotzdem zufrieden. Das ist mehr als ich erwartet hatte!" freut sich Markus Denk nach einem tollen Drift Wochenende im steirischen Greinbach. "Der Flair, die Massen an Publikum und die tolle Atmosphäre im Fahrerlager haben mich überwältigt!"

Events

Juni 2018

 

- King of Europe Round3

9. & 10.6. 2018  

Circuit de l'Anneau du Rhin

 

- RX-ÖM Driftshow

17.6.2018

Racing Center Greinbach

 

- Bergrallye Driftshow

24.6.2018

Neudorf/Passeil