"Vier gewinnt" - Kilbs Drifter räumten alle Titel ab

Das Finale der Drift Challenge Austria 2015 ging am 5. und 6. September 2015 am Wachauring in Melk über die Bühne. Dabei stellte das GDrift-Performance Team seine Vormachtstellung in diesem Jahr einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis. Die Kilber gewannen alles was es zu gewinnen gab und beendeten die Saison mit zwei Staatsmeistertiteln sowie zwei Trophysiegen. Günther Denk wurde Staatsmeister in der 2WD-Klasse, Benjamin Klabutschar in der 4WD-Klasse. Mit ihren Siegen beim Heimrennen in Melk fixierten auch Mario Kranabetter (Rennklasse R1) und Andreas Hipfl (Serienklasse S1) den Gewinn der Trophywertung 2015.


Denk ging ohne Druck ins Rennen

Bei seinem Heimrennen in Melk zauberte Günther Denk wieder eine schnelle Runde nach der anderen in den Asphalt. Lediglich ein technisches Problem konnte den Kilber stoppen und so sicherte sich Georg Comandella den Sieg am Wachauring. Doch auch mit Rang zwei war Denk sehr zufrieden. "Für mich war durch den vorzeitigen Gewinn des Staatsmeistertitels schon vor dem Rennen alles erledigt, somit habe ich mich umso mehr über die Titel meiner Teamkollegen freuen können. Das gesamte Team hat über die ganze Saison perfekt zusammengearbeitet und darauf bin ich richtig stolz. Es ist einfach toll mit dieser Partie durch ganz Österreich zu reisen", so der amtierende 2WD-Staatsmeister Günther Denk.


Neue Herausforderung für Denk

Jetzt will Günther Denk mal ein bisschen Abstand vom Driftsport nehmen und sich Zeit für Dinge nehmen, die in den letzten Monaten etwas zu kurz kamen. Doch der Staatsmeister hat bereits Pläne für die nächste Saison, er will in die 4WD-Klasse umsteigen. "Ich wechsle in die Allradklasse, da ich einfach eine neue Herausforderung sowie neue Reize brauche. Doch zuvor freue ich mich bereits auf den einen oder anderen Einsatz abseits der Drift Challenge. So werden wir bei der Rallye Show im VAZ St. Pölten im Rahmen der Waldviertel Rallye Anfang November für eine tolle Performance sorgen", so Günther Denk.


Benny mit dem nächsten Sieg zum Titel

Auch für Benjamin Klabutschar war bereits vor dem Rennen in Melk alles klar, er stand nach einer makellosen Saison bereits vorzeitig als Staatsmeister in der 4WD-Wertung fest. "Trotzdem wollte ich hier am Wachauring nochmals mit einer tollen Leistung beim Heimrennen aufzeigen, denn es ist doch etwas ganz Besonderes vor vielen Freunden und der Familie zu fahren", so der hochmotivierte Klabutschar. Und so dominierte der Kilber auch das Rennen in Melk nach Belieben und sicherte sich als Draufgabe der Saison noch den Sieg beim Heimrennen.

"Es war eine geniale Saison und ich bin echt sehr stolz. Der Zusammenhalt in unserem Team ist einfach ein Traum und so hatten wir bei jedem Rennen jede Menge Spaß", so der glückliche Benjamin Klabutschar.


Adaptionen am Auto

Auch für Klabutschar ist nach der Saison bereits vor der Saison und so will er am Auto einige Verbesserungen, die während des Jahres aufgefallen sind, vornehmen. "Wir werden den Audi mit Sicherheit ein wenig adaptieren, sodass ich auch abseits des Driftens wo mitfahren kann. Ich will unseren Sport weiter nach außen tragen und ich bin überzeugt davon, dass man von uns auch in Zukunft noch sehr viel sehen und hören wird", so der zuversichtliche Benjamin Klabutschar.


Kranabetter siegt auf Anhieb in der Rennklasse

In seiner ersten Saison in der Rennklasse R1 kam Mario Kranabetter bereits erstaunlich gut mit seinem umgebauten Mazda MX-5 zurecht. Beim Rennen in Melk schaffte er drei Mal einen 18-Punkte-Lauf (ohne Fehler) und stellte damit eindrucksvoll unter Beweis, dass er immer konstanter wird. Mit seinem Sieg am Wachauring konnte sich Kranabetter somit im letzten Rennen noch den Gesamtsieg in der Trophywertung 2015 sichern. "Dieses Jahr war ursprünglich als Lernsaison geplant, dass es aber gleich so gut läuft, hab ich ehrlich gesagt selbst nicht erwartet. Dass ich jetzt am Ende des Jahres den Pokal für den Trophysieg in Händen halten kann, ist echt sensationell. Ich bin echt sehr stolz auf mich, aber auch auf das Team rund um Andi Hipfl, die ein echt tolles Auto für mich gebaut haben", so ein zu Tränen gerührter Mario Kranabetter.


Hipfl als einziges Serienauto ohne Fehler

Für Andreas Hipfl begann die Saison alles andere als nach Wunsch und so ging er ohne Erwartungen ins erste Rennen. Dieses verlief zur Freude von Hipfl aber bereits äußerst gut und so beendete er dieses auf Rang drei. Spätestens nach dem dritten Bewerb, den er dann schon für sich entscheiden konnte, hatte er die Meisterschaft im Visier.

Beim abschließenden Heimrennen am Wachauring konnte er seine beiden größten Ziele in die Tat umsetzen. Nach einer tollen Performance sicherte er sich einerseits den Sieg in der Serienklasse S1 und andererseits gelang ihm als einziges Serienauto ein 18-Punkte-Lauf (ohne Fehler).


Meisterschaft als Draufgabe

Mit dieser tollen Performance in Melk sicherte sich Andreas Hipfl auch den Gesamtsieg in der Trophywertung 2015. "Mein Ziel war es nie die Meisterschaft zu gewinnen, dass es dann aber tatsächlich geklappt hat, ist natürlich umso schöner. Es ist quasi die Draufgabe für eine absolut geniale Saison", freute sich Hipfl. Dieser hatte gleich doppelten Grund zur Freude, war er doch auch maßgeblich beim Bau des Mazda MX-5 seines Teamkollegen Mario Kranabetter beteiligt. "Alleine im Winter habe ich hier rund 500 Arbeitsstunden in dieses Auto reingesteckt. Wir haben es dann von Rennen zu Rennen weiterentwickelt und ich bin stolz, dass wir das bis zum Ende so toll hinbekommen haben", so Hipfl.

Denk und Klabutschar sichern sich vorzeitig den Titel -      5 Podestplätze für Kilbs Drifter in Teesdorf

Beim fünften Saisonrennen wartete die sehr anspruchsvolle Strecke in Teesdorf auf das GDrift-Performance Team. Die Kilber konnten dabei ihre Vormachtstellung einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis stellen und überzeugten in allen Rennklassen.


Denk dominierte alle Wertungsläufe

Von Beginn an duellierte sich Günther Denk mit dem Staatsmeister 2014 Wolfgang Schmid, die beiden trennten in den Trainingsläufen nur wenige Zehntelsekunden. Im ersten Wertungslauf sorgte Günther Denk für eine bombastische Zeit, doch kurz nach der Ziellinie sorgte ein unnötiger Fehler für einen Strafpunkt und somit für vier Strafsekunden. Damit lag Denk nur an der sechsten Stelle. "Ich war aufgrund des blöden Fehlers momentan sehr zornig. Dass ich trotz des Strafpunktes vor meinem größten Konkurrenten um den Staatmeistertitel Georg Comandella lag, stimmte mich aber zuversichtlich", so Günther Denk nach dem ersten Wertungslauf.

Im zweiten Lauf erzielte der Kilber wieder die Laufbestzeit, stellte aber einmal gerade und wurde erneut mit vier Sekunden bestraft. Trotzdem konnte er sich bereits auf den vierten Platz nach vorne schieben. Mit der erneuten Bestzeit im dritten Wertungslauf schaffte Denk gar noch den Sprung auf Platz zwei und musste sich nur Wolfgang Schmid geschlagen geben. "Ich habe mich riesig gefreut und bin echt stolz, dass ich trotz acht Strafsekunden diese Topergebnis erreicht habe", freute sich Günther Denk riesig.

Da sein Konkurrent Georg Comandella nicht über den 18. Gesamtrang hinauskam, sicherte sich Günther Denk bereits vor dem Finale am Melker Wachauring den Staatsmeistertitel 2015!!


Benny ließ nichts anbrennen

Benjamin Klabutschar bleibt in der 4WD-Wertung das Maß der Dinge. Der Kilber gab in allen Wertungsläufen mit beeindruckenden und sehr sauberen Fahrten den Ton an. Er sicherte sich damit den vierten Sieg im fünften Rennen und verwies Alexander Schmollngruber und Thomas Graf auf die Plätze.
Klabutschar, der ebenso wie Denk im Vorjahr Vizestaatmeister wurde, sicherte sich mit seiner eindrucksvollen Vorstellung ebenfalls vorzeitig den Titel 2015. "Es ist eine wirklich tolle Saison für mich und ich freue mich riesig über den vierten Sieg im fünften Rennen. Dass Günther und ich uns nach den zweiten Plätzen im Vorjahr heuer vorzeitig zum Staatsmeister küren konnten, ist einfach ein Traum. Jetzt freue ich mich auf ein tolles Saisonfinale in Melk und hoffe, dass wir gemeinsam mit vielen Fans am Wachauring einen würdigen Abschluss feiern können", so der glückliche Benjamin Klabutschar.


Kilber Doppelsieg in der Rennklasse

In der Rennklasse R1 lieferten sich die beiden Fahrer des GDrift-Performance-Teams ein spannendes Duell. Nach zwei von drei Wertungsläufen lag Mario Kranabetter knapp vor seinem Teamkollegen Markus Denk, die beiden hatten bereits einen respektablen Vorsprung auf den Rest des Feldes. "Markus hat damit einmal mehr bewiesen, dass er richtig gut Auto fahren kann. Er hat mit einem schnell 'zusammengebastelten Wagen' trotz der schwierigen Strecke bewiesen, dass er ganz vorne mitfahren kann", so der stolze Obmann und Bruder Günther Denk.

Im dritten Wertungslauf konnte Mario Kranabetter in seinem Mazda-MX5 seine Klasse voll ausspielen und sicherte sich mit dem fünften Gesamtrang den souveränen Sieg in der Rennklasse R1. Markus Denk landete auf dem zweiten Rang und verwies somit den Führenden der R1-Gesamtwertung Roman Steinbauer auf Platz drei.

"Ich freue mich über den Erfolg und damit konnte ich beweisen, welches Spitzenauto wir da zusammengebaut haben. Jetzt freue mich auf das Finale in Melk, wo ich natürlich alles versuchen werde, um vielleicht noch den Trophysieg zu erobern", so Mario Kranabetter. In der Gesamtwertung führt Roman Steinbauer somit noch vier Punkte vor Mario Kranabetter.


Hipfl baute Führung weiter aus

Auch Andreas Hipfl vom GDrift-Performance Team konnte in Teesdorf mit tollen Leistungen bei den Wertungsläufen aufzeigen. Trotz ein paar Fehler agierte Hipfl äußerst souverän und musste sich am Ende nur Benedikt Brutti geschlagen geben und belegte den zweiten Platz vor Peter Mistelbauer. Mit diesem Ergebnis konnte Andreas Hipfl seine Führung in der Gesamtwertung in der Serienklasse S1 weiter ausbauen. Sein Vorsprung auf Martina Patka beträgt somit bereits vier Punkte.

"Die Saison verläuft trotz der Turbulenzen am Beginn der Saison sehr gut. Jetzt sollte beim Heimrennen am Wachauring in Melk bereits ein einziger Punkt reichen um mir den Trophysieg zu sichern", freut sich Andreas Hipfl.


Deycmar zeigte erneut auf

Katharina Deycmar konnte im ersten Wertungslauf zeigen, dass sie viel drauf hat. Doch die fehlende Routine verlangte ihr auf der äußerst selektiven Strecke in den beiden weiteren Läufen alles ab und durch zwei Dreher verlor sie leider viel Zeit. Sie konnte in ihrer ersten Saison aber wieder wertvolle Erfahrung sammeln und brennt somit auch bereits auf das Saisonfinale in Melk.


GDrift-Team mit sozialem Engagement

Die Mädels des GDrift-Performance-Teams sorgten auch abseits der spannenden Wertungsläufe für Aufsehen und konnten bereits zahlreiche Lose verkaufen, mit dessen Erlös ein ganz besonderer Mensch unterstützt wird. "Die Spendenaktion läuft richtig toll und wir freuen uns riesig, dass wir Thomas damit helfen können. Er war auch in Teesdorf wieder mit dabei und man hat richtig gemerkt, wie er sich freut und es genießt, wenn wir um ihn sind. Auch in Melk wird es noch die Möglichkeit geben, Lose zu erwerben", freut sich Obmann Günther Denk. Auch abseits der Rennstrecke gibt es die Möglichkeit sich Lose unter info@gdrift-performance.at zu sichern. Zu gewinnen gibt es ein handgemaltes Unikat "ALWAYS SIDEWAYS" von Regina Steiner, bei dem echter Reifengummi der Drift-Familie verarbeitet wurde sowie fünf  Mitfahrgelegenheiten am heißen Sitz.


GDrift-Team rast erneut zu drei Siegen

Nach dem äußerst erfolgreichen und heißen Rennen in Kärnten ging es am Wochenende weiter mit der vierten Station der Drift-Staatsmeisterschaft im steirischen Lebring. Das Team von GDrift-Performance aus Kilb konnte trotz brütender Hitze abermals tolle Leistungen abliefern und sicherte sich erneut nicht weniger als drei Klassensiege. "Es war eine wahre Hitzeschlacht mit Temperaturen von 39 Grad, in den Autos haben wir bis zu 75 Grad gemessen. Es war somit ein hartes Wochenende für uns Fahrer aber auch für unsere Autos, die selektive und schwierige Strecke hat uns alles abverlangt", so Andreas Hipfl.


Im entscheidenden Augenblick auf den Punkt gebracht

Den Trainingstag konnte Günther Denk einmal mehr dominieren, doch ein leichter Fehler im ersten Wertungslauf veränderte das Fahrverhalten seines BMW. Doch Denk ließ sich auch davon nicht verunsichern und behielt bis zum Schluss die Nerven. Als es im entscheidenden Lauf um den Sieg ging, brachte er seine Leistung wieder auf den Punkt und sicherte sich den nächsten Erfolg. Günther Denk verwies Wolfgang Schmid und Daniel Wostry auf die Plätze und konnte seine Führung in der Staatsmeisterschaft weiter ausbauen.


Klabutschar im "fremden Auto" zum Sieg

Das GDrift-Performance Team kämpfte neben den hohen Temperaturen auch mit der selektiven Strecke sowie mit einigen Problemen an den Autos. Am schlimmsten erwischte es Benjamin Klabutschar, dessen Audi bereits beim ersten Training einen Getriebeschaden hatte. Das ganze Team versuchte mit aller Kraft den Wagen wieder fahrtüchtig zu machen, doch leider ohne Erfolg. "Als mein Konkurrent Tomy Graf davon erfahren hat, hat er mir sofort angeboten seinen Evo IX mit mir zu teilen. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön - ein eindrucksvoller Beweis wie die ganze 'Drift-Familie' zusammenhält", so ein dankbarer Benjamin Klabutschar.

Benjamin Klabutschar konnte sich auch schnell mit dem "fremden Wagen" zurechtfinden und sicherte sich am Ende den Sieg in der 4WD-Wertung vor Christian Kornherr und Thomas Graf. Somit ist der Kilber auch weiterhin das Maß aller Dinge in der Gesamtwertung der Staatsmeisterschaft.


Hipfl wiederholte seinen Sieg von Kärnten

Andreas Hipfl, der sich seinen Wagen mit Freundin Kathi Deycmar teilt, feierte in Kärnten seinen ersten Sieg. Hochmotiviert ging er somit in das Rennen in Lebring, doch ein Unfall von Deycmar sorgte für eine weitere Herausforderung. "Nachdem Kathi beim Training aus einer Kurve flog und in der Wiese landete, war das Auto komplett verstellt und hatte ein völlig anderes Fahrverhalten. Das Auto war nicht wiederzuerkennen und ich habe momentan nicht gewusst, was ich machen soll", so ein verunsicherter Andi Hipfl.

Doch Hipfl gab nicht auf uns konnte sich im Laufe des Renntages immer besser ans Auto gewöhnen und jubelte am Ende erneut über den Sieg in der Serienklasse S1. "Ich hab den Wagen neu verstehen gelernt und freue mich nach diesem harten Wochenende umso mehr über den Sieg", so der glückliche Andreas Hipfl.


Nicht am Renntag umsetzen können

Mario Kranabetter konnte im Training mit seinem Mazda MX-5 bereits tolle Zeiten abrufen. Leider hat er es nicht geschafft, diese auch am Renntag umzusetzen und musste sich am Ende über den fünften Platz in der Rennklasse R1 begnügen. Kranabetter konnte sich aber erneut steigern und der Lernprozess durch seinen Klassenumstieg geht somit weiter.


Sensationelles Ergebnis für Markus Denk

Beim Rennen in Lebring ging auch wieder einmal Markus Denk mit seinem BMW an den Start und konnte mit tollen Leistungen überzeugen. Beim ersten Rennen mit dem neuen Auto belegte er auf Anhieb den ausgezeichneten vierten Rang in der Rennklasse R1. Man darf also gespannt sein, was er bei den nächsten Rennen noch zeigen wird.


Weiter Erfahrung sammeln

Kathi Deycmar, die im Training von der Strecke flog, kämpfte am restlichen Wochenende mit dem komplett veränderten Fahrverhalten durch den Unfall. Aufgrund der fehlenden Erfahrung war es für Kathi umso schwieriger, doch sie hat sich richtig durchgebissen und konnte somit wieder sehr viel dazulernen und wichtige Erfahrung sammeln.


Dreifache Führung in der Gesamtwertung

Nach einem überaus erfolgreichen Wochenende in Lebring hatte das GDrift-Performance erneut allen Grund zum Jubeln. Günther Denk konnte mit seinem dritten Sieg im vierten Rennen die Führung in der 2WD-Staatsmeisterschaft souverän ausbauen. Er führt mit 66 Punkten vor Wolfgang Schmid (52) und Georg Comandella (47). Auch Benny Klabutschar hält mit seinen drei Saisonsiegen bereits bei 66 Punkten in der 4WD-Staatsmeisterschaft vor Christian Kornherr (58) und Thomas Graf (43).
In der Serienklasse S1 konnte sich Andreas Hipfl mit seinem Sieg an die Spitze der Gesamtwertung setzen.

Kilbs Drifter dominierten Hitzeschlacht in Kärnten

Die dritte Station der Drift-Staatsmeisterschaft führte das Team von GDrift-Performance aus Kilb nach St. Veit/Glan. Temperaturen von über 30 Grad Celsius machten das Rennen in Kärnten zu einer wahren Hitzeschlacht. Kilbs Drifter zeigten sich davon aber unbeeindruckt und gewannen gleich drei Wertungsklassen souverän!

 

Denk war das Maß aller Dinge

Günther Denk konnte vom ersten Lauf weg zeigen, dass der Gesamtsieg nur über ihn führen kann. Er fuhr sowohl im Training als auch bei den Wertungsläufen äußerst konstant und ließ seinen Gegner nicht den Hauch einer Chance. Der Kilber verwies Georg Comandella und den amtierenden Staatsmeister Wolfgang Schmid mit großem Abstand auf die Plätze. "Es war ein tolles Rennwochenende, bei dem wir unsere Stärken voll ausspielen konnten. Ich freue mich riesig über den klaren Erfolg," so ein glücklicher Günther Denk. Mit dem Sieg konnte Denk auch die alleinige Führung in der Staatsmeisterschaft (nach drei von sechs Rennen) übernehmen.

 

Beeindruckende Leistung von Klabutschar

Benjamin Klabutschar dominierte ebenso wie Denk bereits die Trainingsläufe, machte jedoch im ersten Wertungslauf einen Fehler und fuhr hinten nach. Im zweiten und dritten Lauf konnte der Kilber aber nochmals ordentlich aufzeigen und konnte nach toller Leistung noch den Sieg in der Klasse 4WD einfahren. Besonders beeindruckend war auch die Tatsache, dass Klabutschar nicht nur seine Wertungsklasse gewann, sondern als Allradfahrer auch in der Gesamtwertung den sensationellen dritten Platz belegte. "Christian Kornherr ist heuer extrem stark unterwegs, dieser fordert mich sehr, ich darf mir daher kaum Fehler erlauben. Umso glücklicher bin ich über meine Leistung und den zweiten Sieg in Folge", so Benjamin Klabutschar. Somit liegt neben Günther Denk auch Klabutschar in der Gesamtwertung der Staatsmeisterschaft in Front.

 

Erster Sieg für Andi Hipfl

Andreas Hipfl, der sich seinen Wagen mit Kathi Deycmar teilt, kommt mit dem BMW seiner Freundin immer besser zurecht. In St. Veit/Glan konnte er sein Können eindrucksvoll unter Beweis stellen und durfte sich über den Sieg freuen. Damit stand Hipfl zum ersten Mal ganz oben auf dem Podium der Serienklasse. "Es war ein echt geiles Wochenende und freue mich riesig über meinen ersten Sieg. Die Freude nimmt einfach kein Ende und ich bin überglücklich nach dem äußerst verkorksten Saisonbeginn mit meinem Unfall", so Andi Hipfl.

 

Erstmals in der Karriere nicht am Podium

Mario Kranabetter mit seinem Mazda MX-5 ging nach den Plätzen eins und drei bei den ersten beiden Rennen in der Rennklasse dieses Mal leider leer aus. Kranabetter war in den Trainings extrem gut unterwegs, machte dann jedoch ein paar Fehler und verpasste erstmals in seiner Karriere das Podium. " Irgendwann ist immer das erste Mal. Heute fahre ich zum ersten Mal in meinem Leben mit leeren Händen von einem DCA-Rennen nach Hause. Charakter bildende Momente, wie schon Alex Wurz es nannte. Gehört auch dazu. Es war trotzdem ein herrliches Rennwochenende mit in einem super Team und tollen Leuten", so das Resümee von Mario Kranabetter. Er konnte jedoch sehr viele neue Erkenntnisse gewinnen und ist bei den nächsten Rennen wieder sehr stark einzuschätzen.

 

Aller Anfang ist schwer

Kathi Deycmar kann in ihrer Debütsaison weiterhin viel Erfahrung sammeln. Die Anfänge sind immer schwer, im Training klappt es bereits ganz gut, der Wettbewerb ist aber wiederum eine andere Welt. Deycmar kann jedoch stolz auf ihre Leistung sein und zuversichtlich zu den nächsten Rennen blicken.

 

Beste Stimmung im Team

Mit drei Siegen kann das GDrift-Performance Team äußerst zufrieden die Heimreise von Kärnten antreten. "Es ist das Ergebnis der harten Arbeit im Winter, wir haben an den 'richtigen Schrauben' gedreht und unsere Fahrer präsentieren sich von ihrer besten Seite", so ein stolzer Obmann Günther Denk. "Wir hatten sehr viel Spaß im Fahrerlager, es war ein lustiges Wochenende und die Stimmung ist perfekt", ergänzt Denk.

Komplette Pokalserie in Lebring eingefahren

Nach dem perfekten Saisonstart beim Heimrennen am Melker Wachauring wartete auf das Team von GDrift-Performance aus Kilb eine äußerst schwierige Aufgabe im steirischen Lang/Lebring. "Die Strecke ist sehr eng und verwinkelt und damit ist das Rennen hier eine ganz besondere Herausforderung", so der Kilber Benjamin Klabutschar über die Schwierigkeiten der Strecke.
"Am Trainingstag wurde viel probiert und somit gab es vor dem Rennen nicht wirklich einen Favoriten, alle kämpften mit den gleichen Problemen", ergänzt Klabutschar.

 

Herzschlagfinale: Zweiter Rang für Denk

Der Dominator des ersten Bewerbes in Melk Günther Denk vom GDrift-Performance Team konnte auch in Lebring seine Klasse unter Beweis stellen und warf einen Fahrer nach dem anderen aus dem Bewerb. Im Finale standen sich somit wie am Wachauring erneut Günther Denk und Georg Comandella gegenüber. In einem Herzschlagfinale konnte diesmal Comandella den Spieß umdrehen und sich ganz knapp vor Denk durchsetzen. "Wir waren beide am Limit und da kann ein ganz kleiner Schnitzer über den Sieg entscheiden", so Günther Denk, der sich aber auch über den zweiten Platz freuen durfte.

 

Klabutschar war nicht zu stoppen

Der Vizestaatsmeister der Klasse 4WD Benjamin Klabutschar wurde in Melk nur durch ein technisches Gebrechen gestoppt und musste sich somit mit Rang zwei begnügen. "Wir konnten alle Schäden beheben und mussten uns ein entsprechendes Setup für diese äußerst selektive Strecke zurechtlegen. Dies ist uns sehr gut gelungen", ging Klabutschar zuversichtlich ins Rennen.
Die Arbeit machte sich vollauf bezahlt, denn am Ende durfte der Kilber nach einem spannenden Finale über den Sieg jubeln. Er verwies Christian Kornherr sowie Thomas Graf auf die Plätze. "Wir haben uns allesamt richtig gut steigern können. Es ist echt sehr cool, dass ich nun in Lebring am Ende über den Sieg jubeln kann", so ein glücklicher Benjamin Klabutschar.

 

Erneut auf dem Podium

Mario Kranabetter ist mit seinem neuen Auto, einem Mazda MX-5, überaus zufrieden. Nach seinem Debütsieg in der Rennklasse am Wachauring hieß es nun weiter mit dem Wagen zu wachsen. Er wählte nicht die Sicherheitsvariante, sondern entschied sich mit den schnelleren Reifen an den Start zu gehen, an welche er sich aber noch gewöhnen muss. Am Ende konnte sich Kranabetter hinter Roman Steinbauer (OÖ) sowie Daniel Sailer (STMK) den dritten  Platz in der Rennklasse "R1" sichern. Somit schaffte Kranabetter auch in seinem zweiten Bewerb in der Rennklasse den Sprung auf das Podium.

 

An Konstanz arbeiten

Andreas Hipfl muss sich nach einem Unfall mit seinem Wagen das Auto mit Kathi Deycmar teilen. Da er den BMW noch nicht wirklich gut kennt, arbeitet Hipfl konsequent daran, eine gewisse Konstanz in seine Fahren reinzubringen. Dies gelang ihm am Ende ganz gut und auch er schaffte nach dem dritten Rang am Wachauring mit Platz zwei erneut den Sprung auf das Siegerstockerl. Für Neueinsteigerin Kathi Deycmar war es eine tolle Erfahrung und sie konnte auf der äußerst anspruchsvollen Strecke wieder sehr viel dazulernen.

 

Spannung pur

Alles in allem wieder ein super erfolgreiches Wochenende für das Kilber GDrift-Performance Team, das mit vier Podestplätzen die Heimreise aus der Steiermark antreten konnte. "Das neue System ist äußerst spannend und es geht extrem eng her. Für die Zuschauer ist es ebenfalls sehr interessant, da die minimalen Zeitunterschiede mit freiem Auge nicht wirklich ersichtlich sind", so Benjamin Klabutschar. "Wir sind guter Dinge, dass es auch in Kärnten (St. Veit/Glan) am 3. und 4. Juni 2015 wieder einiges zu feiern gibt", ist Klabutschar zuversichtlich.

Kilber Drifter räumten am Wachauring richtig ab - Denk startet mit Gesamtsieg in die neue Saison

Der Saisonauftakt in die diesjährige Saison der Drift Challenge Austria erfolgte traditionell mit dem Bewerb auf dem Melker Wachauring. Die Fahrer des GDrift-Performance Teams aus Kilb freuten sich nach einem intensiven Winter, an dem sehr viel an den verschiedenen Autos gearbeitet wurde, auf ihr Heimrennen. Aufgrund der Änderungen im Reglement spielte aber auch eine gewisse Unsicherheit eine Rolle, doch die Mannschaft versuchte sich bestmöglich darauf einzustellen - mit Erfolg. "Wir haben viel ausprobiert mit unseren Reifen. Es hat natürlich eine gewisse Zeit gedauert, bis wir gemerkt haben, wie das neue System wirklich funktioniert. Wir haben es aber allesamt verstanden, um was es geht", freut sich Obmann Günther Denk.

Günther Denk sicherte sich den Tagessieg

Mit tollen Fahrten sicherte sich der Vizestaatsmeister des vergangenen Jahres Günther Denk aus Kilb den Tagessieg. Den amtierenden Staatsmeister Wolfgang Schmid konnte er diesmal in seinem BMW klar schlagen und so kam es zum Finale der beiden Lokalmatadore Günther Denk und Georg Comandella aus Ybbs. Am Ende behielt der Kilber die Nerven und setzte sich gegen den Ybbser durch. "Ich freue mich natürlich riesig, dass es heute so gut geklappt hat. Es war viel Arbeit, aber der Heimsieg am Wachauring bedeutet mir natürlich sehr viel", so der glückliche Günther Denk über den perfekten Saisonauftakt.

Kranabetter triumphierte beim Debüt

Für den zweiten Sieg zum Saisonauftakt sorgte Mario Kranabetter bei seinem ersten Rennen in der Rennklasse. Mit dem eigens gebauten Mazda MX-5 konnte er seine ganze Klasse ausspielen und setzte sich gegen alle Konkurrenten durch. "Es freut mich sehr, dass Mario gleich bei seinem Debüt in der Rennklasse am obersten Treppchen steht und es zeigt, dass er und Andi ein tolles Auto aufgebaut haben", freut sich Günther Denk.

Technisches Gebrechen verhinderte dritten Sieg

Auch der komplette Neuaufbau von Benjamin Klabutschars Audi machte sich bezahlt. Der Vizestaatsmeister der Klasse 4WD wurde erst im Finale durch ein kleines technisches Gebrechen gestoppt. Dadurch konnte er im zweiten Finallauf leider nicht mehr antreten, durfte sich aber mit Rang zwei ebenso über einen tollen Saisonauftakt freuen.

Hipfl raste mit großer Unbekannten aufs Podium

Für den vierten Podestplatz des Kilber GDrift-PerformanceTeams sorgte Andreas Hipfl. Da sein eigener Wagen nach einem Totalschaden nicht mehr rechtzeitig zum Saisonauftakt rennfertig gemacht werden konnte, musste er sich den BMW mit Teamkollegin Katharina Deycmar teilen. Obwohl Hipfl das Auto nicht kannte, lieferte er eine tolle Vorstellung ab und raste als Dritter ebenfalls auf das Podium. "Echt eine beeindruckende Leistung, die Andi hier abgeliefert hat, dies zeigt seine Rennfahrerqualitäten", so der stolze Obmann Günther Denk. Newcomer konnten beeindrucken

Aber auch die beiden Neueinsteiger Katharina Deycmar und Christian Groiß konnten mit tollen Fahrten beim Training und im Rennen aufzeigen. Beide konnten teils weitaus erfahrenere Teilnehmer hinter sich lassen und somit überaus zufrieden mit ihrem Drift-Debüt sein. Wir werden mit den beiden somit auch in den nächsten Rennen viel Freude haben!!

Perfekter Start für gesamtes Team

Mit zwei Siegen und insgesamt vier Podestplätzen sorgte das Kilber GDrift-Performance Team somit für einen perfekten Saisonauftakt. "Es freut mich außerordentlich, dass wir vom ersten Rennen in Melk gleich vier Pokale mit nach Hause nehmen durften. Ich bin stolz auf das gesamte Team und es zeigt, dass sich die harte Arbeit im Winter ausgezahlt hat. Einzig Benni hatte leider etwas Pech, aber er kann sich dann am 9. und 10. Mai 2015 in Lebring revanchieren", so das positive Resümee von Denk.

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 2018

  

- King of Europe FINALE

30.9. & 1.10. 2018  

PS Racing Center Greinbach

 

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